Mittwoch, 21. Juli 2010

Für immer Shrek


Er erinnert mich an einen ehemaligen Arbeitskollegen, der große grüne Oger, der eigentlich nur seine Ruhe haben will. Dank seiner Nachkommenschaft, der Familie von Esel samt Drachen und dem Touristenbus, der jeden Tag durch den Sumpf fährt, bekommt er sie jedoch nicht. Daraufhin lässt er sich mit Rumpelstilzchen ein, was für einige üble Verwicklungen sorgt …

Waren die ersten beiden „Shrek“-Filme noch von zynischem, boshaften Humor durchsetzt, war der dritte Teil einfach nur langweilig und unlustig. An das Level der ersten beiden Teile kommt auch „Für immer Shrek“ nicht dran, übertrifft seinen direkten Vorgänger jedoch bei weitem. Die Moral ist leider eher schnulzig, wenn auch die kleinen Baby-Oger meine Begleitung zu Tränen gerührt haben. :)

Angekommen in einer Parallelwelt, in der es ihn bislang nicht gibt, trifft Shrek auf alle bekannten Charaktere wie dem gestiefelten Kater, Esel und natürlich Fiona, die den Oger-Widerstand anführt. Eine Reihe Themen des ersten Streifens werden aufgegriffen, und was eine langweilige Aneinanderreihung von Szenen hätte werden können, fügt sich halbwegs sinnvoll zusammen.

Das Ganze garniert mit nicht zu aufdringlichen 3D-Effekten macht „Für immer Shrek“ zu einem moderaten Abschluss der Serie – und liebe Dreamworks-Mitarbeiter: ihr dürft gerne noch ein paar Specials vom Kaliber „Shrekliche Weihnachten“ machen, aber bitte keinen ganzen Film mehr.

2 Kommentare:

Thiara hat gesagt…

Hach, ich hatte schon sehnsüchtig auf die Kritik gewartet... :-)

Nun ja, vielleicht ist mein Blick auf den Film auch ein wenig durch meine gerührten Tränen verschleiert, aber ich fand den Film richtig schön.

Aber ich bin ja nur eine Frau und stehe auf Schnulz... ;-)

Anonym hat gesagt…

Freut mich zu hören, nach dem Dritten war ja wirklich Schlimmes zu befürchten.

 

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